Montag, 17. April 2017

ELLA 100 - Sing me a Swing Song and let me Dance (Birthday Special). Samstag, 22. April, 21-24 Uhr

Mein Puls beginnt zu rasen, wenn Miss Fitzgerald anfängt zu scatten. Vorfreudige Hommage. Eigentlich gehe ich meiner Radioleidenschaft an Mittwochabenden, ab 21 Uhr, bei Magic Moments nach. Das Format dauert 60 Minuten, was in der Regel ausreicht, um ein musikalisches Thema oder ein Portrait gebührend rüber zu bringen. Aber es muss Ausnahmen geben!
Am Dienstag nächster Woche, 25. April vor 100 Jahren, wurde Ella Fitzgerald geboren. Der 1996 gestorbenen Jahrhundertsängerin und Ausnahmeerscheinung mit phänomenaler Stimme wurden etliche Grammys verliehen und zahlreiche Huldigungen zu Teil. Aber mit Worten ist ihr Talent, sind ihre Gaben nur unzureichend zu würdigen. Nieder zu knien wäre eine Möglichkeit.
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Fast jeder Radiosender feiert das Ereignis. ARTE lässt uns filmisch gleich mehrfach am Schaffen Ellas teilhaben, und im Netz gibt es sogar eine spezielle Jubiläumsseite.
Ist da, fragt sich also, noch etwas zu erzählen, was nicht sowieso schon vielerorts gesagt oder geschrieben wurde? Vielleicht mittels eines sehr subjektiven Zugangs oder durch die, den eigenen Vorlieben folgende und nicht immer mainstreamverdächtige Musikauswahl. Ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit, den Puristen zum Trotz. Abseitige, seltene und im Dunklen schmachtende Aufnahmen werden zu hören sein. Auch Twist und Persiflagen. Ganz viel Liveaufnahmen, immer wieder tanzbares und wundervolle Balladen. Mit Bebop und der Musik der Beatles. Mit Stevie Wonder, Louis Armstrong, Dizzy Gillespie, Frank Sinatra, Louis Jordan und mit Tribute-Songs: „We all love Ella – you are the sunshine of my life“. Wie heißt es so kühlschrankkalt: ich hoffe Ihr Interesse geweckt zu haben.

SAMSTAG, 22. April, 21-24 Uhr. FREIES RADIO KASSEL, 105,8 MHZ ODER LIVE-STREAM: WWW.FREIES-RADIO-KASSEL.DE (Wiederholung am Sonntag, 23. April, 13 Uhr).


 
1960 - Das legendäre Berlin-Konzert
1954 - Frank & Ella: Necessity (unreleased)





Freitag, 30. Dezember 2016

'Bermudadreieck' verpasst? Man sang deutsch ...

Die Sendung hat soooo viel Spaß gemacht. L'Orange von Gilbert Bécaud zum Beispiel und dann erst die grandiose Eindeutschung von Dietmar Schönherr - dessen "Orangendieb" bekommt man seltenst zu hören. Ganz aus dem Häuschen waren ein paar Anrufer nach der akustischen und äußerst amüsanten Erschütterung durch Karin Ellings "Ich rühr ein Hexensüppchen an" (witches brew). The history of Beuys and BAP gehört auch nicht zum Lehrplan von Musikstudenten. Bei dem "Protestsong" biegen sich dir die Fußnägel hoch. Eine musikalische Offenbarung dagegen, die Hymne von Jahrhunderttalent Manfred Maurenbrecher, mein absoluter Leonard Cohen Favorit - was die deutsch gesungenen Versionen angeht. Und dann noch der Fuchs! Nur für diese eine Platte schlüpften die Scorpions von Klaus Meine in ein anderes Kostüm und nannten sich "The Hunters". Wer meine Sendung über 'verschollene Songs aus dem Bermudadreieck' verpasst hat bzw. sie noch einmal hören will klickt bitte auf das Kopfhörer-Logo. Bei ausreichend enthusiastischen Reaktionen sind Fortsetzungen nicht auszuschließen.
https://www.dropbox.com/s/n4vqw1j44slx0ak/72c%20-%20Verschollene%20Songs%20aus%20dem%20Bermudadreieck.mp3?dl=0

PLAYLIST

01 Horst Jankowski - Zabadak Jingle (real funk)
02 Daisy Door - Popcorn
03 Manfred Krug - Hör auf
04 Georgie Fame - Yeh Yeh
05 Gilbert Bécaud - L'Orange
06 Dietmar Schönherr - Der Orangendieb
07 Tanja Berg - Soho
08 Christer Bladin - Wildkatze
09 The Blizzards - Hab' keine Lust heut aufzustehen
10 Gene Williams - Mitternacht in Manhatten (Hollies Cover)
11 Joseph Beuys - Sonne statt Reagan
12 Karin Elling - Ich rühr ein Hexensüppchen an
13 Manfred Maurenbrecher - Hymne (Leonard Cohen Cover)
14 The Hunters - Fuchs geh' voran (Sweet Cover)
15 Sasha Distel & Henry Salvador - Mr. Bass Man (Johnny Cymbal Cover)
16 Ferdy (Waldemar Müller) - Ringo (Lorne Greene Cover)

Total time: 1:02:39



Die Livesendung endete genau nach 1 Stunde - beim Mitschnitt hört ihr auch noch den Rest.
Wie immer bin ich neugierig, wie ihr die Sendung fandet. Kommentare könnt ihr hier posten oder mir per mail schreiben: radiowelt@arcor.de














Sonntag, 25. Dezember 2016

Verschollene Songs aus dem Bemudadreieck - man sang deutsch. Mittwoch, 28.12.2016, 21.00 Uhr (FRK)

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Auch 2016, im Zeitalter der online Streaming Dienste und des schnellen Vergessens gibt es sie noch: Songs, die scheinbar vom Erdboden verschwunden sind und an die sich wenige überhaupt noch erinnern. Eine Rettungstat steht auf dem Radioprogramm. Die Töne werden der ewigen Dunkelheit ohne Moll und Dur entrissen. Eine Art musikalischer Gemischtwarenladen, jenseits von Schubladendenken und gutem Geschmack. Von seltsam bis tanzbar. Mit ganz viel Bum-Bum und skurriler Garantie – bis am Ende sogar das Pony lacht.
In den nicht immer nachvollziehbaren Gehirnwindungen unseres Moderators schlummern diese Obsessionen schon geraume Zeit. Rille um Rille. Man sang deutsch, nicht immer akzentfrei, aber fast immer, wie sich im Nachhinein zeigte, „never released on CD“. Also echte Perlen, unkalkulierbare Attacken auf die Gehörgänge. Da wird ein Hexensüppchen angerührt oder Commander McLane kommt einem Orangendieb auf die Spur. Politpop vom 7000 Eichen-Initiator oder Gesänge eines längst verblichenen Kasseler Hochschulgurus, der unbefriedigt blieb, Stones hin, Stones her. Phantastische, deutschsprachige Coverversionen von Leonard Cohen Songs gesellen sich zu solchen aus dem Wilden Westen - Ben Cartwright, alias Lorne Greene, stand Pate. Funkiges von Kommissar Stöver und das verruchte Lied vom Phantom aus Soho, ganz Edgar Wallace like, drehen sich ebenfalls auf dem Plattenteller. Ganz nebenbei bringt Daisy Popcorn mit, und eine Wildkatze schnurrt ständig um den aufgeregten Moderator herum. All das noch pünktlich zum 2016er Jahresendspurt. Livesendung: Mittwoch, 28.12.2016, 21 Uhr  - 105,8 Mhz oder Livestream: www.freies-radio-kassel.de
Trailer: Verliebt in eine Hexe - Yeah!

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Dienstag, 25. Oktober 2016

Thank you, Brenda ...

.. seit diesem fantastischen yesterday evening im Theaterstübchen, weiß ich erst was alles in einem Song von Elvis, Bill Haley oder Big Joe Turner im Verborgenen schlummert. Zur Hölle mit phantasielosen Plagiaten! Großes Kino, dabei gewesen zu sein. Selten habe ich erlebt, wie drei geniale Musiker (das Jan Luley Trio) so große Lust darauf haben, gemeinsame Sache zu machen. Aber in jeder Sekunde spürte man doch, das ein schwarzes, kleines Energiebündel auf wackeligen Beinen, namens Brenda Boykin, ihnen immer eine Nase voraus war. Magic moments!
Wer meine Brenda Boykin Sendung vom 19. Oktober verpasst hat, kann sie hier nachhören. Einfach auf den farbig unterlegten   BUTTON   klicken.



PLAYLIST

01 Jazz Bizarre (with JoJo Effect)
02 Slippin and slidin' (with the Johnny Nocture Band)
03 Love is in Town
04 Hard Swing Travellin' Man (with Club des Belugas)
05 See you later Alligator (with Jan Luley Trio)
06 Mungo Swing (with JoJo Effect)
07 All the time in the World (Louis Armstrong Cover)
08 Trouble (Elvis Presley Jingle)
09 Trouble (with Jan Luley Trio)
10 I just want to make love to you (Etta James Cover)
11 Feel Me (with Bebos Best)
12 What a friend we have in Jesus (with Jan Luley Trio)
13 Everyday of my Life

Freitag, 14. Oktober 2016

Brenda Boykin kommt - From Ellington to Elvis, Konzertvorschau am Mittwoch, 19. Oktober, 21 Uhr



Brenda Boykin ist auf dem Musikmarkt eine weitgehend Unbekannte. Und das, obwohl die Musikkritik sie schon mal in eine Reihe mit Sarah Vaughn, Ella Fitzgerald, Mahalia Jackson oder Nina Simone stellt.  Ihr Stimmumfang ist außergewöhnlich, ihre Kreativität und Bühnenpräsenz von der ersten Minute an fesselnd. Eine Mischung aus groovendem New Orleans Feeling, elegantem Swing und tiefem Blues steht auf dem Programm.
Die heute beinah Sechzigjährige lebt seit 2004 in Wuppertal. Ja, in Wuppertal. Ihre musikalische Karriere begann in der North Oakland Missionary Baptist Church in Kalifornien. Brenda Boykin wurde 2005 beim Jazzfestival in Montreux als beste Vokalistin ausgezeichnet. Ihr Solo-Album Chocolate and Chilli  “has been chosen by BBC among the best albums of the year 2008”. Auf vielen Lounge- und Burlesque-Samplern ist sie Stammgast. Bei den Nu-Jazz und Elektro-Swing Projekten des Club des Belugas und von Jo-Jo-Effect ist sie der stimmliche Mittelpunkt für ein ganz und gar nicht ergrautes Publikum. 2014 demonstrierte sie beim Ausflug ins Klassik-Genre ihre enorme Vielseitigkeit, gab dem Münchner Rundfunkorchester ihre Stimme und sang George Gershwins „I Got Rhythm“.
Ich freue mich auf den 24. Oktober, denn an diesem Montagabend kommt Brenda Boykin erstmals nach Kassel und eröffnet die Blueswoche im Theaterstübchen. Im Mittelpunkt wird ihr neues Album See Ya Later stehen, das sie mit dem Jan Luley Trio live eingespielt hat. Dann wird sie mit dreckiger Saxophon-Stimme den Elvis Presley Song „Trouble“ zelebrieren („If you looking for trouble, you came to the right place“). Ihre rockigen Cover-Versionen sind keine zwei Minuten Remakes der Originale sondern kleine Jazz-Opern. Im Duett mit dem Bass in Ellingtons „Mood Indigo“ zum Beispiel. Der Alligator-Oldie (See Ya Later) verwandelt sich in eine schnaubende Funkmaschine und bei der Interpretation des  Hank Williams Klassikers "Jambalaya" duftet es sehr nach New Orleans und der Atmosphäre im Tipitina‘s.
In meiner Sendung werden auch Highlights von Brenda Boykin aus ihren besten Studio-Alben und musikalische Kooperationen, zum Beispiel mit dem Club des Belugas, zu hören sein.
Für das Konzert im Theaterstübchen gibt es noch Karten. Beim Scheibenbeisser (Fünffensterstraße) oder direkt unter www.theaterstuebchen.de
Freies Radio Kassel, Mittwoch 19.10 - 21 Uhr. 105,8 Mhz oder Livestream unter
www.freies-radio-kassel.de  Meine Sendung wird am 20.10 - 13 Uhr, wiederholt.
The other side of Brenda Video mit Jojo Effect - Mr. Smith (Februar 2016).
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Freitag, 2. September 2016

Calypso Craze - Sendung verpasst? Jetzt online hören oder downloaden

War eine fröhliche, wie hintergründige und auch überfällige Entdeckungsreise ins Calypso-Genre. Etwa der Blick hinter die Fassade des Andrew Sisters Klassikers "Rum & Coca Cola" oder die Banana-Boat-Story, incl. des wenig bekannten Originals. Nat King Coles "Calypso Blues" darf man eine Offenbarung nennen - zum Niederknien! Lord Invader, The Lion, Sir Lancelot, Lord Melody und The Mighty Panther (nicht jugendfrei) sorgen für den original Calypso Sound aus Trinidad. Gut gelaunte Musik mit oft doppelbödigen Texten.
Swing-Freunde kommen u.a. bei der Liaison mit Calypso-Klängen (das Duett von Ella Fitzgerald und Louis Jordan) auf ihre Kosten. Für den trotzigen Schuss Anarchismus sorgt der coole Schauspieler Robert Mitchum. Auch mehr oder weniger gelungene Calypso-Gesänge made in Germany durften nicht fehlen. Also, tut euch den Gefallen!
Meine Sendung könnt ihr bequem herunterladen (bzw. den Tönen online lauschen) - einfach auf den farbig unterlegten Download-Button  klicken. Viel Spaß beim Hören.
Die Aufforderung "Erstellen Sie ein kostenloses Dropbox-Konto" kann auch mit einem Klick auf "Nein, danke. Weiter zum Download" beantwortet werden - bzw. das Pop-up-Fenster einfach schließen.


Ohrenschmaus ...


PLAYLIST
01 Harry Belafonte - Day-O (Jingle)
02 The Lion - Marry An Ugly Woman
03 Sir Lancelot - Shame & Scandal
04 Nat King Cole - Calypso Blues
05 Andrew Sisters - Rum & Coca Cola
06 Lord Invader - Rum & Coca Cola
07 Lord Melody - Boo Boo Man
08 Alice Babs - Mama Ist Aus Kuba
09 Ella Fitzgerald & Louis Jordan - Stone Cold Dead ..
10 Wilmoth Houdini - Black But Sweet
11 Louis Jordan & The Tympany Five - Run Joe
12 Ella Fitzgerald - My Bonnie Lies Over The Ocean
13 Banana-Boat-Story (mit Edric Connor, Michiko
     Hamamura und Leo Leandros)
14 Robert Mitchum - What Is This Generation Coming To 
15 The Mighty Panther - Big Bamboo
16  Edric Connor - Manchester United Calypso
17  Calypso Rose - Abatina 


Wie immer bin ich neugierig, wie ihr die Sendung fandet. Kommentare könnt ihr hier posten oder mir per mail schicken: radiowelt@arcor.de

Samstag, 20. August 2016

Calypso Craze! Ein berauschender musikalischer Cocktail. Mittwoch, 24.8. (21 Uhr) live im Freien Radio

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"Weil Mama immer gern ein Gitarrensolo bringt, weil Papa ganz genau so wie Belafonte singt". Calypso – ein berauschender musikalischer Cocktail! Ist in Trinidad und den West-Indian Islands zu Hause. Eine überfällige musikalische Entdeckungsreise. Wir treffen den "King of Calypso", Harry Belafonte, der diesen Titel so gar nicht mochte, die Musik aber berühmt gemacht hat. Auch auf Bastarde, die sich mit einem Augenzwinkern hinter ihren klangvollen Pseudonymen verstecken:  Atilla The Hun, Mighty Sparrow, The Lion, Macbeth The Great oder Lord Invader.  Letzterer hieß eigentlich Rupert Grant, stammt aus Trinidad und sang „Rum & Coca Cola“ schon 1944. Hinter der fröhlichen Fassade dieses Liedes verbirgt sich durchaus Sozialkritisches. Die während des Second World War auf Trinidad stationierten US-Soldaten überschwemmten die Karibik-Insel mit ihren Dollars und dem besungenen Getränk. Im Gegenzug erwarteten sie von den Frauen Trinidads einen besseren Preis für die käufliche Liebe ("working for the Yankee Dollar"). Der Song gelangte nach Amerika, wurde textlich entschärft, von den Andrew Sisters aufgenommen und brachte es zum wahren Million Seller.
In den späten Fifties zog es den coolsten Schauspieler aller Tage, Robert Mitchum, zu Dreharbeiten nach Trinidad und Tobago. Der Faszination Calypso konnte er nicht widerstehn. Zurück in seiner amerikanischen Heimat nahm er ein hinreißendes Album auf (Calypso – is like so, 1957). Was zunächst nach einer kauzigen Parodie aussah (Mitchum singt mit ‚fake accent‘), ist eine Sternstunde in schwarze Rillen gepresst, der der Zahn der Zeit nichts anhaben kann.



Great Macbeth, Count of Monte Christo, Lord Invader & Wilmoth Houdini (N.Y. 1947)

Calypsoaufnahmen haben einen oft typischen Wortwitz, den doppelten Boden, das sogenannte double entendre. So hält z.B. der oft gecoverte Klassiker "Marry An Ugly Woman“ einen wertvollen Ratschlag für die Männerwelt bereit: vom pragmatischen Standpunkt her sei es doch besser, eine hässliche Frau zu heiraten, die mache weniger Ärger.
Der Calypso feierte weltweit Erfolge. Nat King Cole, Ella Fitzgerald und Louis Armstrong versuchten sich erfolgreich an den exotischen Klängen. Man mag es kaum glauben, aber die Calypsowelle schwappte Ende der 1950er Jahre auch bis nach Germany herüber. Die Adaptionen klingen skurril  ("Mama kommt aus Kuba" von Alice Babs zum Beispiel) und auch schon mal nach "Sarotti-Mohr" und anderen Rassismen. Lust auf mehr? Dann steigt ein in‘s Banana Boat (Day-O), schaltet euer Radio an und freut euch auf den Manchester United Calypso, Bebop-Calypso-Carnival mit Sonny Rollins, den wunderbar diabolischen Wilmoth Houdini and many more.
Mittwoch, 24. August, 21.00 Uhr (Wiederholung am 25. August, 13.00 Uhr)
Freies Radio Kassel – 105,8 Mhz oder Live-Stream www.freies-radio-kassel.de

Dienstag, 24. Mai 2016

Oo Bop Sh'Bam - The Cool & Crazy Bebop Singers. Sendung verpasst? Mitschnitt jetzt downloaden!

Keine leichte Kost, aber spannend. Vier Bebop-Lady's waren auch dabei und natürlich Professor Bop. Genial die bitterböse Satire auf die Zunft der Psychoanalytiker - Annie Ross at his best! Hat einfach Spaß gemacht, die Musiktitel abseits von ihrer Tanzbarkeit zu genießen. Und wer zu gesungenem Bebop doch mal tanzen will, probiert es (Tipp) zu King Pleasure's Jazz Jump.
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My Favour

PLAYLIST

01 Dizzy Gillespie - The Umbrella Man
02 Babs Gonzales - Professor Bop
03 Charly Parker & Tiny Grimes - Romance Without Finance
04 Dizzy Gillespie - Oh-Shoo-Bee-Doo-Bee
05 Sarah Vaughan - Shulie A Bop
06 Wardell Gray - Twisted (Instrumental)
07 Annie Ross - Twisted
08 Georgie Fame - Little Pony
09 Eddie Jefferson - Sister Sadie
10 Liquid Soul - Salt Peanuts
11 Betty Carter - Isn't It Romantic?
12 King Pleasure - Jazz Jump
13 Mel Tormé - What's This (live)
14 Sheila Jordan - Anthropology
15 Erik Leuthäuser - Moose The Mooche
16 Amy Winehouse - I'm In The Mood For Love


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Sonntag, 15. Mai 2016

Oo Bop Sh'Bam - The Cool & Crazy Bebop Singers Mittwoch, 18. Mai (21 Uhr) live im Freien Radio

Im Amerika der 1930er und 1940er Jahre war Swing das große Ding. Eine schnelle, kraftvolle, glänzend arrangierte und elegante Musik, deren unwiderstehlicher Drive mitreißt und den Hunger nach unbeschwertem Lebens- und Tanzgenuß stillt. Die Blütezeit der Big Bands! Ihre Helden hießen Duke Ellington, Count Basie, Jimmy Dorsey, Artie Shaw und Benny Goodman.
Nach dem Second World War, gegen Ende des Jahrzehnts, hatte sich der Swing überlebt. Eine Gruppe junger, meist schwarzer und bestens ausgebildeter Big Band-Musiker hatte genug von den endlosen Routinen und eingefahrenen Ritualen. Vor allem aber hatten sie genug von ihrer Rolle als bessere Tanzmusiker und bloße Background-Lieferanten. Sie wollten etwas Neues, etwas Eigenes, eine Musik jenseits süffiger Gefälligkeit und Glätte. Zum Epizentrum dieser musikalischen Revolte wurden der Saxofonist Charlie Parker,  der Trompeter Dizzy Gillespie und der Pianist Thelonious Monk. Zusammen mit einer Handvoll gleichgesinnter "Rebellen" schafften sie etwa ab Mitte der 1940er-Jahre den Bebop, einen extrem schnellen, dynamischen, solistisch geprägten, "nervösen" Stil mit vertrackten Harmonien, verwinkelten Melodien und rhythmischen Extravaganzen. Eine um Ecken gedachte und gespielte Musik voller Überraschungen.
Konnte man darauf überhaupt noch tanzen? Und konnte man der Bebop-Revolte gar mit gesanglichen Mitteln Ausdruck verleihen? Man konnte - Vocalese hieß der neue Gesangsstil. Nicht immer mit nachvollziehbaren Texten und manchmal gar nur mit gescateten Silben. Bebop Singing ist etwas für musikalische Perlentaucher. Voller Humor und großem Spaß – Remmidemmi!  On Air, im Freien Radio, zu hören sind u.a. Gesangsaufnahmen von Dizzy Gillespie (Oo Bop Sh’bam – das Sendemotto und ein rares Bebop-Duett mit Louis Armstrong), King Pleasure, Betty Carter, Babs Gonzales, Annie Ross, Mel Tormé, Sarah Vaughan, Eddie Jefferson und Sheila Jordan (stand 2009 im Kulturzentrum Schlachthof auf der Bühne). Anno 2016 schickt sich auch ein junger deutscher Jazzsänger an, das Genre auf den Kopf zu stellen: Erik Leuthäuser. Bebop ist seine Welt und „ich hoffe, daß diese Version von Charlie Parker euch gefällt“.
Durch die Sendung führt Swing-DJ Ralf Wenzel.

Mi. 18.5.2016, 21 Uhr. Freies Radio, 105,8 MHZ (Kassel und nähere Umgebung) oder Live-Stream: www.freies-radio-kassel.de
Young Dizzy Gillespie - noch Fragen?

Mittwoch, 23. Dezember 2015

The Pogues & Kirsty McColl - A Fairytale of New York

Ich mag keine Weihnachtslieder, aber das hier dann doch! A Fairytale of New York (1987), "it's not just a fun song, it's a salve to the soul" (The Week, UK). A masterpiece in music and  storytelling. Zum Träumen, Nachdenken und zum Schunkeln und am Ende sogar zum Tanzen.


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Samstag, 5. Dezember 2015

Here is Little Richard (Birthday Special) - Sendung verpasst? Mitschnitt jetzt downloaden ..

Von links nach rechts: Little Richard 1947 (mit 15) in Macon/Georgia, 1961 live im Hamburger Star-Club (mit 29) und im Sommer 2015 im Rollstuhl (mit 82).

Gerade noch geschafft, sprich der Mitschnitt meiner Sendung steht pünktlich zum 83. Geburtstag (heute!!!) von Little Richard ab sofort zur Verfügung . Zum herunterladen auf den farbig unterlegten Button klicken   DOWNLOAD
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PLAYLIST

01 Taxi Blues
02 Long Tall Sally
03 Charles Connor about Tutti Frutti
04 Tutti Frutti
05 Rip It Up
06 Send Me Some Lovin'
07 Heebie Jeebys Love
08 The Girl Can't Help It
09 Lucille
10 Poor Boy Paul
11 German Little Richard Cover (Medley) *
12 Joy Joy Joy - Down In My Heart
13 Bama Lama, Bama Loo
14 I Don't Know What You've Got
15 Get Down with It
16 I Saw Her Standing There
17 Hurry Sundown
18 By The Light Of A Silvery Moon

* Mit Peter Kraus, Michaelm Holm, Paul Würges/Ursula Junkert & The Swinging Blue Jeans

Viel Spaß beim Hören!

Freitag, 27. November 2015

Here Is Little Richard - Birthday Special, live am Mittwoch, 2. Dezember (21 Uhr) im Freien Radio


Am kommenden Samstag, vor 83 Jahren wurde Richard Penniman in Macon (Georgia) geboren. Das Freie Radio gratuliert und erinnert an den kleinen Mann mit der großen Tolle. Schwarz, schwul und für manche ein Werkzeug des Teufels. Mit seinem Urschrei aus 1955, "A wop-bop-a-looba-a-wob-bam-boo", fand Bob Dylan, war eigentlich alles gesagt - die DNA des Rock'n'Roll entschlüsselt. Lucille, Good Golly Miss Molly oder Rip It Up - Kracher für die Ewigkeit! Zu hören sind auch rare Songs aus den späten Sixties (u.a. mit Jimi Hendrix an der Gitarre), ein Interview mit Arte Rupe, dem Gründer des Specialty-Labels, und groteske Versuche deutscher Nachahmer. Peter Kraus zum Beispiel - seine erste Single war eine deutschsprachige Coverversion von Little Richards Tutti Frutti. Turn your Radio on!

Mittwoch, 2. Dezember, 21 Uhr (Wiederholung am Donnerstag, 3. Dezember, 13 Uhr).
105,8 Mhz  oder Livestream: www-freies-radio-kassel.de


Die erste deutsche Coverversion - Peter Kraus (hier die rare Schellack-Pressung, mit drolligem Schreibfehler - wer sucht der findet).


Montag, 3. August 2015

German Beat & Funky Fräuleins: Sendung verpasst? Mitschnitt jetzt downloaden ...

Für Andrea Berg-Fans war das eher nichts. Aber Freunde schräger Kuriositäten kommen voll auf ihre Kosten. Schon verblüffend was an deutschsprachigem Liedgut mit jazz- und funkigem Einschlag noch so vor sich hin schlummert. Entdeckungsreise. Erst beisst ein Goldfisch an, dann schmeckts nach Curry. Ist die grüne Witwe schuld und was war eigentlich neulich in der Hochzeitsnacht los?
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Playlist

01 Su Kramer - Die grüne Witwe
02 Inga Rumpf - The Beat goes on
03 Veronika Fischer - He, wir fahr’n mit dem Zug
04 Hildegard Knef - Ich wart auf die Nacht
05 Vicky - Er hat mir geschrieben
06 Heidelinde Weis – Hans Emmerich
07 Heidi Brühl - Berlin
08 Caterina Valente - Kismet
09 Brigitt Petry – Da beisst ein Goldfisch an
10 France Gall – Jazz a go-go
11 Uschi Brünning - Hochzeitsnacht
12 Daisy Door - Curry
13 Marianne Ment & Ostbahn Kurti – A g’scheckert’s Hutschpferd
14 Vera Palm – Weil mein Daddy dich gut leiden kann
15 Topsy Küppers – Sagen Sie, Frau Zimmermann



Alle abgebildeten Platten sind in meiner Sendung zu hören

Donnerstag, 23. Juli 2015

German Beat & Funky Fräuleins - live am 29. Juli

Auch im biederen Genre des Deutschen Schlagers aus den 60er und 70er Jahren gibt es noch großartige Musik zu entdecken. Weit ab von Charts-Platzierungen und so gar nicht Dieter Thomas Heck like. Ungeschliffene Diamanten, manchmal schmerzhaft pittoresk, Beat Queens mit teutonischer Sexiness und Vinyl-Entdeckungen, die auch für 50 Cent auf dem Flohmarkt niemand kauft. Hildegard Knef singt Gospel und schmachtet sich philosophierend durch die Nacht. Scat-Singing konnte nicht nur Ella Fitzgerald, sondern auch das Yeh-Yeh Girl France Gall (die mit den Apfelsinen im Haar). Su Kramer besingt mit  schwarzer Funkstimme die Grüne Witwe. Barbra Streisands Original „Queen Bee“ kommt da ausnahmsweise nicht ganz mit. Die musikalische Wundertüte enthält auch nicht für möglich gehaltene Jazz-Töne von jenseits der Berliner Mauer mit einem Schuss Barry White Funk. Wow! Schließlich gibt es zum Nachtisch noch (obskure) deutsche Cover-Versionen aus dem toten Winkel der Popgeschichte – Bang, Bang! Die allein lassen es ratsam erscheinen, die raren German Beat & Funky Fräuleins auf keinen Fall zu verpassen.

Freies Radio Kassel, Mittwoch, 29. Juli - 21 Uhr. Turn your radio on: 105,8 Mhz (Antenne)
oder Live-Stream unter www.freies-radio-kassel.de
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Mittwoch, 18. März 2015

Dance Craze - verrückte Modetänze der Sixties: Sendung verpasst? Jetzt downloaden ...

"Wie war deine Sendung"? Also, mir hat sie gefallen. Schöner Madison-Teil. Manche Rarität gab's zu hören (Lou Reed) und auch eine Schelte: die gruselige Monster Mash Aufnahme von Bobby Pickett war nicht das Original, sondern eine Wiederaufnahme vom selben Künstler (die klang dann doch besser). Trotzdem danke für den Hinweis.
Wer die Live-Sendung vom 11. März verpasst hat oder sie gern noch einmal hören oder an Freunde weitergeben möchte, kann sie hier downloaden (128 kbps = Radioqualität). Einfach auf  DOWNLOAD   klicken. Viel Spaß beim Hören und beim Tanzen Üben ...



Playlist

01 Ray Charles - Shake your Tail Feather (Blues Brothers)
02 Ray Anthony - The Hokey Pokey
03 Hank Ballard - The Twist
04 Bobby Freeman - C'mon and Swim
05 Dee Dee Sharp - Mashed Potato Time
06 Nat Kendrik & The Swans - Mashed Potatoe
07 Bobby Pickett - Monster Mash
08 The Marathons - Peanut Butter (Hully Gully)
09 Ray Bryant Combo - It's Madison Time (Soundtrack)
10 Al Brown & The Tunetoppers - The Madison
11 Little Eva - Locomotion
12 Billy Graves - The Shag (is totally cool)
13 The Vibrations - The Watusi
14 The Primitives featuring Lou Reed - The Ostrich
15 The Capitols - Cool Jerk
16 Chubby Checker - The Hucklebuck
17 Helga Brauer - Heute tanzen alle jungen Leute Lipsi
18 Bob & Earl - Harlem Shuffle


Freitag, 6. März 2015

11. März: Dance Craze - Modetänze der Sixties

Es wird Zeit, an die in Vergessenheit geratenen Modetänze und Tanzverrücktheiten der Sixties und deren Hymnen zu erinnern. Für Perlentaucher und Tanzinteressierte. Turn your Radio on!
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Mittwoch, 24. Dezember 2014

Swingin' Radio Hour 2 - Black Harmony Vocal Groups: Sendung verpasst? Jetzt downloaden ...




Flirting with the melody: The Three Keys (1932). Black Vocal Harmony Groups - eine Art Bermudadreieck der Musikgeschichte. Wer die Live-Sendung vom 17. Dezember verpasst hat oder sie gern noch einmal hören oder an Freunde weitergeben möchte, kann sie hier downloaden (128 kbps = Radioqualität). Einfach auf   DOWNLOAD    klicken. Viel Spaß beim Hören ...


Playlist

01 The Three Flames - Viddle-De-Vop (Jingle)
02 The Mills Brothers - Jungle Fever
03 The Three Keys - Wah-Dee-Dah
04 The Four Clefs - The Jive is jumpin'
05 The Cats & The Fiddle - Stomp, Stomp
06 Golden Gate Quartet - The Devil with the Devil
07 The Mills Brothers & Louis Armstrong - Boog It!
08 The Charioteers - Ride, Red, Ride
09 The Big Three - I feel like steppin' out
10 The Four Vagabonds - Murder he says
11 Eddie Cole & The Three Peppers - Police
12 The Ravens - Ol' Man River
13 Three Bits of Rhythm - Shadrack
14 Five Red Caps - Boogie Woogie on a saturday night
15 The Three Riffs - Jumping Jack
16 Johnny Moore's Three Blazers - Fire, Fire, Fire
17 The Delta Rhythm Boys - Allouette

Freitag, 12. Dezember 2014

Swingin' Radio Hour 2 - Viddle-De-Vop: Black Vocal Harmony Groups - am 17.12. im Freien Radio Kassel

Black Vocal Harmony Groups – die Wurzeln des Rhythm & Blues, Doo Wop und frühen Rock’n Roll (1933-1949). Die Mills Brothers, mal mit und mal ohne Louis Armstrong, haben viele afro-amerikanische Gesangsensembles inspiriert: vor, während und kurz nach dem „World War II“. Nur mit ihren Stimmen und manchmal spärlicher Instrumentierung (Gitarren, Ukulele) kombinierten sie Gospel-, swingende Jazz- und Bluesaufnahmen. Der spätere Aufstieg des Rhythm & Blues, des Doo Wop und sogar die ersten Rock’n Roll Aufnahmen der 1950er Jahre sind ohne die schwarzen Vocal Harmony Groups kaum denkbar. Zeit, an sie zu erinnern!
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Zum Beispiel an The Spirits of Rhythm mit Leo Watson, an die Klang-Evangelisten des Golden Gate Quartetts, die Four Vagabonds, The Cats & The Fiddle mit Tiny Grimes oder The Ravens mit der wunderbaren Bass-Stimme von Jimmy Ricks. Weltberühmte Musiker haben in den kleinen Vocal Harmony Groups schon mal ihre ersten musikalischen Gehversuche gemacht - z.B. Willie Dixon, ab 1946 bei The Big Three. Viele dieser Gesangsgruppen sind heute leider in Vergessenheit geraten. Namen wie The Three Riffs, Deek Watson & The Brown Roots, Four Blazes, The Charioteers, The Five Red Caps oder The Three Peppers sind meistens nur noch musikalischen Perlentauchern geläufig.
Auch die Elektro-Swing Szene hat die alten Schätze (wieder) entdeckt und mit modernen Beats gemixt. „Jo-Jo-Effect“ wird mit dem Mills Brothers Klassiker „Boog It“ zu hören sein.

Mittwoch, 17. Dezember, 21 Uhr - Wiederholung am 18. Dezember, 13 Uhr. Empfang: 105,8 MHZ (Antenne) oder Livestream: www.freies-radio-kassel.de



Mittwoch, 15. Oktober 2014

Deutsche Jazzschlager 2 - Mitschnitt jetzt downloaden

https://www.dropbox.com/s/54n5k3hiyal9chd/64%20-%20Deutsche%20Jazz-Schlager%202%20-%20Blogversion.MP3?dl=0

Danke für eure, durch die Bank positiven, Reaktionen. Zum Beispiel diese: ".. gratuliere zu einer wieder großartigen Sendung. Was für ein Pfund im Nischenradio". Oder diese: ".. I kann net bügeln von Ruth Schmedes und Iß nix Fisch mit Messer von den 3 Travellers waren zwei absolute Höhepunkte".
Wer die Sendung verpasst hat oder sie gern noch einmal hören oder an Freunde weitergeben möchte, kann sie hier downloaden (128 kbps = Radioqualität). Einfach auf den nebenstehenden Button klicken. Zwei Lieder sind Schellacküberspielungen, mit ein paar Knackgeräuschen und leichtem Rauschen - der Charme der alten Originale ...


Playlist

01 Fred Astaire - Jingle "JazzJazzJazz"
02 Evelyn Künneke - The Joint Is Really Jumping Down At Carnegie Hall
03 Mona Baptiste - On The Corner (Gib mir einen Kuss)
04 Die 3 Travellers - Iß nix Fisch mit Messer, wenn du Gabl host
05 Lieselotte Malkowsky - Das Meer
06 Angéle Durand - Mais Qui
07 Götz Alsmann - Bumm
08 Evelyn Künneke - Du trittst meine Liebe mit Füssen
09 Ernie Bieler - Oh, das ist gefährlich
10 Ella Fitzgerald - Ich fühle mich crazy
11 Eve Boswell - Magisch, magisch
12 Ulrich Tukur & Rhythmus Boys - Das Großstadt-Lied
13 Evelyn Künneke - Oh ja, oh nein
14 Ruth Bruck - Lass mich doch noch fünf Minuten schlafen
15 Peter Alexander - Viel zu heiß
16 Maria von Schmedes - I kann net bügeln
17 Evelyn Künneke - Im Mai
18 Kitty Hoff - Mahagoni

Freitag, 3. Oktober 2014

Deutsche Jazzschlager 2 - Sing, Evelyn, Sing! Swingende Nachtigallen am 8. Oktober im Freien Radio

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Jazz ist ja eine ernste Sache, die Fusion mit dem gemeinen Schlager ein schmaler Grat. Kann das gut gehen und vor allem sich gut anhören? Der „Mann mit der Tolle“ aus Zimmer Frei hat uns das eingebrockt. Götz Alsmann ist nicht müde geworden, so manches Musikjuwel aus vergangenen Jahrzehnten auszugraben, es in seine aktuellen Programme einzubauen oder als Jazz-Schlager des Monats auf seiner Webseite einem kleinen aber feinen Publikum ans Herz oder genauer ans Ohr zu legen. Das Repertoire ist schier unerschöpflich. Die erste Sendung mit Deutschen Jazz-Schlagern gab es im Juni 2013 im Freien Radio Kassel zu hören. Die Fortsetzung hat ein gutes Jahr auf sich warten lassen – gut Ding braucht Weile. Schwerpunkt sind dieses Mal wenig bekannte, in Vergessenheit geratene deutschsprachige Aufnahmen von Sängerinnen aus den frühen Fifties: Ruth Bruck, Ingrid Lutz, Helga Wille, Eve Boswell, Mona Baptiste  oder Maria von Schmedes (singt euch den wienerischen Blues – wow!). Die populärste aller hiesigen Swing-Nachtigallen, Evelyn Künneke, wird gleich mehrere freche Songs zum besten geben (singt auch englisch und wurde vom damals blutjungen Joe Zawinul begleitet). Wer wissen will, wie Ella auf Deutsch klingt, kommt bei „Ich fühle mich crazy“ nicht aus dem Staunen raus.

Kleine, swingende Combos gab es auch fernab der amerikanischen Ballrooms, im zerbombten Berlin. Die Drei Travellers  (keine Nachtigallen, aber in bester Marx Brothers Tradition) haben es schon 1947 gewusst: „Iß nix Fisch mit Messer, wenn du Gabl host“ (Hungarian Version). Durch die Sendung führt Swing DJ Ralf Wenzel, der mit Liedern von Ulrich Tukur und Kitty Hoff auch die Heute-Dimension des Deutschen Jazz-Schlagers an Bord hat. Beide gastieren im Oktober in Kassel.

Mittwoch, 8. Oktober, 21 Uhr. Wiederholung am 9. Oktober, 13 Uhr.
Freies Radio Kassel – 105,8 MHZ oder Livestream: www.freies-radio-kassel.de

Freitag, 23. Mai 2014

Swingin' Radio Hour 1 - Di-Bi-Li-Dong


Info:

Auf Original-Swingmusik aus den späten 1930er und 1940er Jahren lässt sich prima Lindy Hop tanzen. Aber immer nur das Geknartze von den alten Schellackplatten? Electro-Swing Bands und DJs, aber auch manche Retro-Künstler, bedienen sich nur all zu gern beim charmanten und melodischen Sound von Ella, Louis Armstrong oder den Andrew Sisters. Muntere Beats werden dazu gemixt und schon hat die junge Electro-Swing Szene ihre Hymnen. Musikalische Grenzgänger werden ihre Freude haben und die Puristen schütteln sich. Zu den kontroversen Klängen gesellen sich kleine Stories über Musikstile, biographisches und manches Anekdötchen aus der Swingschatzkiste. Durch die live ausgestrahlte Radiostunde begleitet euch Ralf Wenzel am Mikrophon. Weitere Ausgaben der SWINGIN‘ RADIO HOUR sollen in lockerer Folge deutschen Swing-Legenden wie Bert Kaempfert und Evelyn Künneke postume Aufmerksamkeit bescheren. Ein Gespräch mit dem noch aktiven, ehemaligen Schlagersänger und AFN-Moderator Bill Ramsey ist ebenfalls geplant. 83 jährig präsentiert er wöchentlich „Swingtime“ auf HR2. Schließlich soll die verschüttete Geschichte der Diskriminierung und Verfolgung der Swing-Jugend im Nationalsozialismus Thema einer weiteren Sendung sein.


Playlist:

01 Parov Stelar - Doin' the Jive
02 The Swinggrowers - Via con me
03 Charlie Barnet - Cement Mixer (Bazooka Mix)
04 Caro Emerald - Pack up the Louie
05 Linda Ronstadt - Hummin' to myself
06 Washboard Rhythm Kings - Hummin' to myself
07 Scott Bradley & Postmodern Jukebox - Thrift Shop
08 Ella Fitzgerald (Sweet Life Society Mix) - DiBiLiDong
09 Ella Fitzgerald - Deedle-De-Dum
10 Kid Kasino (featuring Shea Soul) - Mink Schmink
11 Parov Stelar - Booty Swing
12 Parov Stelar über Electroswing - Interview
13 Stuff Smith - Old Joe's hittin' the Jug
14 Squirell Nut Zippers - Pud a lit on it (Caspar Remix)
15 Myra Taylor - The Spider & the Fly (Bob Dylan-Intro)
16 Jewish Monkees - Black but sweet (Jo Fleisch Mix)
17 Louis Armstrong - Go down Moses (Tomahawk Mix)
18 Nat King Cole - Love (L-I-E-B-E deutsch gesungen)